Meine Gedanken zur Bitsundso-App

Nun ist die Bitsundso-App also endlich im AppStore erhältlich.

Allerdings nicht kostenlos, sondern zu einem Preis von € 3,99.
Da hab‘ ich erst einmal verdutzt geguckt.

Jetzt werden einige eventuell sagen:
„Es kann ja nicht immer alles kostenlos zur Verfügung gestellt werden, so eine App kostet ja auch in der Herstellung ordentlich Kohle…“ usw.

Ja, das ist mir bewusst.

Und ich gebe auch gerne Geld für Apps aus – gerne auch acht, neun Euro oder mehr.
Und ich meckere auch nicht über den Preis an sich.

Aber:
Ich sehe die App in erster Linie als eine Art Promotion-Tool für den Bitsundso-Podcast.

Die App erleichtert dem Zuhörer den Zugriff auf den Podcast (Download, Stream) und auf das Bonusmaterial (insofern man „Plus“-Hörer ist).

Und genau dieser leichte und schnelle Zugriff sollte auch das Ziel der Bitsundso-Crew sein.
Je einfacher die Leute an den „Stoff“ kommen, desto besser, davon profitieren sowohl die Macher, als auch die Konsumenten.

Ich verstehe, dass dieser Podcast schon lange kein Hobby-Projekt mehr ist und Einnahmen generiert werden müssen.

Aber wäre es langfristig gesehen nicht schlauer, die App kostenlos anzubieten?
Denn ein großes Plus (im wahrsten Sinne des Wortes) ist ja auch der schnelle Zugriff auf die Plus-Mitgliedschaft.
Schneller und einfacher als über die App können die Hörer nicht Plus-Mitglied werden.

Und genau an dieser Stelle sehe ich den Preis der App als Filter: Als einen Filter, der potentielle neue Plus-Mitglieder herausfiltert.

Wäre die App kostenlos, würden wahrscheinlich viel mehr Leute (ich zum Beispiel ;)) sich das Programm besorgen und aus einem Impuls heraus die Plus-Mitgliedschaft erwerben. Eben weil es so einfach geht.

Mein Vorschlag:
Wenn die App schon für knapp vier Euro über die (virtuelle) Ladentheke geht, wieso dann nicht einen kostenlosen Monat BitsundsoPlus dazupacken?

Quasi eine Art Schnupperabo draus machen.

Oder:
Man wird BitsundsoPlus-Mitglied und bekommt die App kostenlos dazu (meinetwegen auch nur zum Jahresabo).

Wie gesagt:
Ich sehe das Teil als Marketing-Tool für den Podcast und weniger als Deluxe-Bitsundso-Player.

Und die Entscheidung, dafür Geld zu nehmen (egal ob jetzt 0,79 Euro, 3,99 Euro oder noch mehr) halte ich nicht für besonders gelungen.

Andererseits:
Man könnte die App auch als riesigen Flattr-Button ansehen, quasi als eine Spende an die Podcast-Macher, frei nach dem Motto: „Hier, ich spende mal vier Euro weil ich euren Podcast so toll finde!“

Fazit:
Der Hardcore-Bitsundso-Hörer ist mit der App sicherlich gut bedient, wird damit bestimmt glücklich und sieht den Kaufpreis wohl eher als Spende an.

Alle anderen Hörer nutzen halt den herkömmlichen Weg über iTunes (oder sonstige Software).

Apropos Software:
An dieser Stelle hätte ich noch einen „Pick“ (wie man so schön im BUS-Podcast sagt):
Die App Podcaster“ (AppStore-Link *klick*) ist ebenfalls eine Alternativ-App zum Podcast hören auf dem iPhone, kann jedoch mit beliebigen Feeds gefüttert werden (auch mit solchen, die Login und Passwort verlangen).
Mit dieser App kann man auch Podcasts  über WLAN und Mobilfunknetz runterladen (auch Dateien über 20 MB) und sie kostet nur 1,59 Euro.

Hier noch der AppStore-Link zur Bitsundso-App *klick*

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