Tiny Wings – Der Vogel macht süchtig (und aggresiv)

Ich muss ja zugeben:
Der Hype um das Spiel Tiny Wings von Andreas Illiger hat mich zuerst ziemlich kalt gelassen.

„Simpel, aber total süchtig machend!!“ schallte es aus allen Ecken des Internets und die Lobes-Tweets auf Twitter überschlugen sich förmlich.

Aber ich ließ das Spiel erstmal links liegen.

Nachdem dann der (gefühlte) 1000. Podcast über das Spiel berichtet hatte, musste ich mir das Spiel dann doch mal anschauen. Und 0,79 Euro sind ja nun wirklich kein Preis…

Also ab in den AppStore und Tiny Wings runtergeladen.

Die Begeisterung hielt sich erstmal in Grenzen:
Ein Vogel fliegt durch eine Hügellandschaft und durch Berühren des Bildschirms legt der Vogel die Flügel an und beschleunigt für eine gewisse Zeit. Mit dem Schwung hüpft man dann über die Landschaft und versucht möglichst weit zu kommen.
Bis der Vogel von der Nacht eingeholt wird. Dann schläft dieser nämlich ein und das Spiel ist zuende. Toll. Oder auch nicht.

 

 


Nach zweimal Anspielen legt ich das Spiel erstmal zur Seite und wurde von mir zukünftig ignoriert…

Vor ein paar Wochen traf ich in der S-Bahn dann @Ein_Stefan, welcher mir total begeistert von Tiny Wings erzählte. Er zeigt mir das Spiel und hier erfuhr ich das erste Mal von den Achievements – und das Spiel wurde auf einmal doch interessant.

Man startet mit „Nest 1“ und hat drei relativ leichte Aufgaben.
Erfüllt man diese Aufgaben (z.B. „10 weite Sprünge“, „sammle 100 Münzen“ oder „erreiche Level 4“, bekommt man das Nest der nächsten Stufe und damit auch neue und schwierigere Aufgaben.
Mit dieser simplen, aber motivierenden Spielemechanik bekommt das Spiel eine völlig neue Dimension. Aus einfachem „durch die Welt hüpfen“ wird ein Spiel voller hartnäckiger Ziele.

 

 

Man hüpft nicht mehr einfach nur von Hügel zu Hügel, nein, man beginnt jedes Level zu optimieren. Wie kann ich diesen Hügel besser „anfliegen“ um optimal weiter zuhüpfen? Wie bleibe ich möglichst lange im sogenannten „Fever-Mode“ (in den Fever-Mode kommt man nach einer gewissen Anzahl von erfolgreichen „Weit-Sprüngen)?

Mit den Nestern und Achievements hat der Programmierer ein echt tolles Element in das Spiel eingebaut. Auch einige verrückte sind dabei:
So muss man für ein Achievement das Spiel z.B. auf dem Kopf spielen, das iPhone also um 180° drehen. 😉

 

 

Und je höher man in der „Nest-Stufe“ steigt, desto höher wird auch der Punkte-Multiplikator, was wiederum bedeutet, dass die erreichbare Punktzahl höher wird.
Und wer auf Highscore-Jagd gehen möchte, ist bei Tiny Wings auch genau richtig. Dank Game Center-Integration kann man sich dort schnell und einfach mit seinen Freunden vergleichen.

 

 

 

Fazit:
Ich hab Tiny Wings zu Beginn gnadenlos unterschätzt und bin froh, dass ich dem Spiel eine zweite Chance gegeben habe.
Selten hat mich ein Spiel so an das iPhone gefesselt. Es macht unglaublich süchtig, aber auch stellenweise ziemlich „aggressiv“ ;).
Zum Beispiel dann, wenn der Vogel eine Sekunden vor erreichen des nächsten Levels von der Nacht überrascht wird und einschläft. Aber man versucht sich immer wieder an den Achievements.

Für mich ein absoluter Kauftipp!!

Das Spiel gibt es für 0,79 Euro im AppStore *klick*

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Weiß jemand ob man auch die nacht einholen kann?
    Ich meine müsste doch gehen oder? Is doch im grunde ein kreislauf.

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