Brettspiel-Tipp: Heckmeck am Bratwurmeck

 

Ich habe ein neues Lieblingsspiel:

Heckmeck am Bratwurmeck

Zugegeben, der Titel hört sich etwas albern und seltsam an, aber das ändert nichts an dem genial einfachen Spielprinzip:

In der Mitte des Tisches liegen zu Beginn 16 Spielsteine mit den Werten 21 bis 36.
Um diese Spielsteine (oder genauer gesagt: um die Würmer auf diesen Steinen) spielen zwei bis sieben Spieler.

Um einen Spielstein zu ergattern, würfelt man mit acht Würfeln. Auf den Würfeln gibt es die Zahlen 1 bis 5, sowie einen Wurm (der auch 5 Punkte Wert ist).
Der Spieler, der an der Reihe ist würfelt  und sucht sich dann nach dem Wurf alle Würfel mit einen Wert bestimmten Wert (1-5) oder Wurm raus.
Entscheidet er sich zum Beispiel für die Zahl Vier, nimmt er alle Würfel mit Vier Augen zur Seite und würfelt mit den restlichen Würfeln weiter.
Nach dem nächsten Wurf sucht er sich wieder einen bestimmte Augenzahl (oder halt auch Wurm) heraus, allerdings mit der Beschränkung, das bereits ausgewählte Zahlen nicht nochmal genommen werden dürfen.
Und ganz wichtig: Am Ende muss man mindestens einen Wurm im „Set“ haben, sonst ist der gesamte Wurf ungültig und der nächste Spieler ist an der Reihe.

Der Zug endet ebenfalls, wenn der Spieler nur noch Zahlen würfelt, die er bereits ausgewählt hat.
Mit jedem Wurf steigt also das Risiko, dass der Zug „zwangsbeendet“ wird und man leer ausgeht.

Ziel jedes Würfelvorgangs ist es, den Zahlenwert der noch in der Tischmitte liegenden Zahlen zu erwürfeln.
Dabei kann man auch niedrigere Spielsteine nehmen, auch wenn man eine höhere Gesamtzahl gewürfelt hat (Beispiel: hat man 25 Punkte erwürfelt, kann man die 21, 22, 23, 24 oder halt 25 nehmen).
Ist es bei den niedrigen Zahlen (21 bis ungefähr 26, 27) noch relativ leicht, wird es bei den höherwertigen Zahlen (logischerweise) immer schwieriger.

Denn: die höherwertigen Spielsteine enthalten auch die meisten Würmer.
Und um genau diese Würmer geht es.

 

Erwürfelte Spielsteine werden übereinander vor dem jeweiligen Spieler gestapelt.
Das „übereinander“ ist sehr wichtig, denn es gibt noch eine „nette“ Spielkomponente:
Würfelt ein Spieler einen exakten Steinewert (z.B. die „24“) und einer der Mitspieler hat diesen Stein gerade oben auf seinem Stapel liegen, so kann man diesen Stein klauen und auf seinen eigenen Stapel legen.
Wie gesagt: dies ist aber nur möglich, wenn man den exakten Wert erwürfelt hat.

Wer dann am Ende die meisten Würmer (nicht die meisten Spielsteine!!) vor sich liegen hat, der hat das Spiel gewonnen.

Fazit:
Ein tolles Spiel mit hochwertigem Spielmaterial.
Einfach zu lernen, mit der bei Würfelspielen üblichen Glückskomponente, aber gleichzeitig kann man auch spannende Taktiken zum optimalen Würmersammeln erarbeiten.

Toll ist übrigens auch die Flexibilität bei der Spieleranzahl:
Wie zu Beginn schon geschrieben, können zwei bis sieben Spieler mitspielen, das Spiel ist also sowohl für kleine als auch für größere Spielgruppen geeignet.

Und mit ungefähr 10, 11 Euro ein mehr als fairer Preis.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Gerade mal beim Amazon geschaut, scheint ja auch einen Vorgänger zu geben, Heckmeck Barbeque. Werds mal bei meiner nächsten Bestellung berücksichtigen. bin für sowas immer zu haben.

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