Google+ Ersteindruck: Der Stream

Seit gestern konnte ich Google+ ein bisschen testen und damit rumspielen.
Mein Ersteindruck: das kann was werden.

Vor allem ist dort auch etwas los, der letzte „große“ Facebook-Konkurrent (Diaspora) krankt ja immer noch an einer ordentlichen Nutzerbasis. Mit zuwenig Usern hat Google+ auf jeden Fall keine Probleme. Zwischendurch wird die Invite-Funktion sogar immer mal wieder ausgesetzt.

Aber genau die Nutzerbasis ist auch Thema dieses Postings.
Oder besser gesagt: der sogenannte „Stream„.

Der Stream ist im Prinzip das, was bei Facebook die (öffentliche) Pinnwand/Neuigkeiten ist.

Postet man bei Google+ irgendetwas, kann man vor dem Abschicken durch das Auswählen von Circles (oder auch Personen) bestimmen, an wen diese Infos rausgehauen werden.
So kann man z.B. ein Foto an alle sichtbar schicken, oder aber auch nur (z.B.) an den Circle „Familie“.

Diese „zielgerichtete Kommunikation“ finde ich recht praktisch.
Zum einen kann man so bestimmte Infos an bestimmte Personen schicken und der Rest wird nicht vom 100. Kaffee-Foto (oder so) gelangweilt. 😉
Ähnlich funktionieren ja auch die Listen bei Facebook.

Und ein riesen Vorteil des Google+ Streams im Vergleich zur Facebook-Pinnwand:
Google wählt für mich nicht aus, wessen Dinge ich angezeigt bekomme und welche nicht. Hier wird einfach alles angezeigt (wenn ich im entsprechenden Circle bin).

Und: es gibt nicht diese unsinnige Aufteilung in „Hauptmeldungen“ und „Neueste Meldungen wie bei Facebook. Hier ist Stream = Stream, ohne unsinnige Aufteilung.

Das gefällt mir! Oder wie man bei Google+ sagt: +1

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