Dropbox – Kostenloser Online-Speicherplatz

Dropbox

Dropbox ist ein kostenloser Online-Speicherplatz. Quasi „Webspace in der Cloud“, wie man aktuell so schön sagt. Im kostenlosen Grundpaket gibt es 2 Gigabyte für jeden Dropbox-User. Das reicht in der Regel für den alltäglichen Gebrauch aus. Gelegentlich gibt es auch diverse Aktionen, bei denen man zusätzlichen Speicherplatz für lau dazu bekommt.

Wer richtig viel Platz braucht, der kann seinen kostenlosen Account auch zu einem kostenpflichtigen „Pro-Account“ heraufstufen und so 50 Gigabyte, 100 Gigabyte oder sogar 1 Terrabyte Speicher bekommen.

Was macht Dropbox aber nun so praktisch?
Das tolle an Dropbox ist nicht, dass man die Daten irgendwo im Netz liegen hat. Das könnte ich ja auch mit ein wenig Webspace und einem FTP-Server hinbekommen.

Das praktische an Dropbox ist, dass ich den Dropbox-Client (erhältlich für Windows, Mac, Linux und diverse Mobile Devices) auf jedem meiner Computer installieren kann. Zum Beispiel auf dem Rechner zuhause, auf dem Laptop und auf dem Büro-Rechner.

Der Vorteil daran:
Jeder der Rechner hat auf der Festplatte einen Dropbox-Ordner, alle Daten in diesem Ordner werden in „die Wolke“ geladen. Parallel bleiben sie jedoch auch 1:1 in diesem Dropbox-Ordner. Und das Praktische: auf jeden der Rechner (vorausgesetzt, man ist dort mit seinem Dropbox-Account eingeloggt) werden nun die Daten synchronisiert.

Habe ich zum Beispiel zuhause eine ganz wichtige Excel-Tabelle angelegt, mit Daten gefüttert und in dem Dropbox-Ordner gespeichert, landet die Excel-Tabelle gleichzeitig (bzw. nach kurzem Synchronisieren) auch auf den anderen Rechnern, insofern diese mit dem Internet verbunden sind. Sollte einer der Rechner offline sein, werden die Dropbox-Daten beim nächsten „Internet-Kontakt“ synchronisiert.

Doch man kann Daten nicht nur unter den eigenen Rechnern verteilen.
Es ist ebenfalls möglich, dass man Ordner für andere Dropbox-User frei gibt. Dazu macht man einfach einen Rechtsklick auf den gewünschten Dropbox-(Unter)Ordner und wählt „Ordner freigeben“ aus. Nun benötigt man nur noch die Mail-Adresse des gewünschten Dropbox-Users und schon bekommt dieser einen Link, der ihm den freigegebenen Ordner in seine eigene Dropbox synchronisiert.
Das ist super praktisch, wenn man zum Beispiel das letzte Urlaubsvideo oder so rumschicken möchte. 😉

Kleiner Wermutstropfen: die Dropbox synchronisiert nicht besonders schnell. Kleinere Fotos die nur 5, 6 Megabyte groß sind, „flutschen“ schnell rüber, aber hat man mal Dateien, die 150, 200 Megabyte groß sind, kann es schon mal ein bis zwei Stunden dauern, bis die Daten in der Wolke sind. Das ist auch ein bisschen davon abhängig, wie die Dropbox-Server gerade so drauf sind.

Apropos Dropbox-Server:
Wer sensible Daten auf den Dropbox-Servern speichern möchte, sollte diese vor dem Synchronisieren extra verschlüsseln. Ein Verschlüsselungs-Feature bietet Dropbox nämlich leider nicht.

So, das war eigentlich alles Wichtige über Dropbox. Ich möchte den Service auf keinen Fall mehr missen, er ist einfach super praktisch.

Ach ja: Ein nettes „Zusatz-Feature“ gibt es noch bei Dropbox:

lädt man Freunde/Bekannte/neue User zu Dropbox ein, bekommt der Werber (also ich) und der neue Benutzer (zum Beispiel du! ;)) 500 MB Extraspeicher zusätzlich zu den 2 GB Standard-Speicher im kostenlosen Dropbox-Paket dazu.

Also wer sich selbst und mir 500 MB extra besorgen möchte, meldet sich einfach über diesen Link an. Danke! 😉

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