WhatsApp wird kostenpflichtig / Error: status unavailable – Kettenbrief/Hoax

Momentan macht mal wieder ein Kettenbrief auf WhatsApp die Runde. Es wird angedroht, dass das WhatsApp-Konto gelöscht wird, wenn man diese Nachricht nicht an mindestens 10 seiner Kontakte weiter schickt. Auf diese Weise würde man sich dem WhatsApp-Betreiber gegenüber als „häufiger Benutzer“ zu erkennen geben. Gerne wird auch mit einer Gebühr (von z.B. in Höhe von 25 Euro) gedroht, welche anfallen würde, wenn man sein Konto wieder reaktiviert haben möchte.

Löscht diese Kettenbrief und spamt nicht eure Freunde damit voll. Es gibt weder einen CEO bei WhatsApp mit dem Namen „Jim Balsamico„, noch muss man sich dort irgendwie als „Poweruser“ zu erkennen geben, damit man nicht gelöscht wird.

Das einzige, was momentan Fakt ist: iPhone-Nutzer zahlen momentan einmalig 0,89 Euro für die App an sich, bei Android- und Windows Phone-Nutzern (welche die App bisher umsonst bekamen) wird nun seit November eine jährliche Gebühr von 0,99 Dollar (0,89 Euro) eingeführt (der genaue Zeitpunkt ab wann man die Jahresgebühr zahlen muss hängt davon ab, wann man sich bei WhatsApp angemeldet hat). Sonstige Kosten fallen nicht an. Und vor allem könnte man diese dann auch sicherlich nicht durch irgendwelche Kettenbriefe vermeiden.

Auch ist es nicht schlimm, wenn der Status bei Freunden oder bei sich selbst „Error: status unavailable“ anzeigt. Das ist zwar momentan ein allgemeines Problem bei WhatsApp, hat aber nichts weiter zu bedeuten. Man muss defintiv keine Kettenbriefe weiterleiten!! 😉

Einen guten Artikel über diese WhatsApp-Kettenbriefe gibt es auch auf spam-info.de

P.S.: Natürlich gibt es auch schon „Remixe“ zu dem Kettenbrief ;):

WhatsApp-Kettenbrief

 

(Danke an @Zuendie für diesen „Kettenbrief“ *g*)

 

[ezcc]

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bei mir ist bisher noch keiner aus dem Kamin gehüpft. Aber ich tanze tapfer weiter 😉 Toller Beitrag! Ich habe nämlich den Eindruck, dass die Glaubwürdigkeit dieser Briefe häufig nicht in Frage gestellt wird.

  2. Ja, viele leiten solchen Kettenbrief lieber an alle ihre Kontakte weiter, statt mal kurz zu googlen oder so. Dabei findet man im Netz mittlerweile schon massig Hinweise über diese Kettenbriefe.

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