Hexbug Original – Der Miniroboter in Käferform

Hexbug Packung

Vor einigen Wochen gab es bei Mc Donalds kleine Roboter namens „Hexbug“ zum Happy Meal dazu. Die Dinger sahen ganz interessant aus, weshalb ich mal nach den Hexbugs im Internet gesucht habe. Fündig wurde ich bei getdigital.de. Allerdings waren die Bugs der Fastfood-Kette wohl eine abgespeckte Version, da die „normalen“ Hexbugs doch etwas größer und mit mehr Funktionen ausgestattet sind.

Ich habe getdigital.de einfach mal angeschrieben und nach einem Testmuster gefragt – und freundlicherweise bekam ich einen Hexbug zugeschickt. Vielen Dank an dieser Stelle!

Doch was kann denn nun dieser Hexbug?
Ich habe die Version bekommen, die auf Geräusche und auf Berührungen reagiert. Stößt der kleine, käferförmige Roboter (deshalb auch der Name „Hexbug“) mit seinen beiden vorne angebrachten Fühlern irgendwo gegen, stoppt er, dreht sich ein wenig und setzt dann seinen Weg fort. Dies macht er so lange, bis er sich wieder weiter bewegen kann. Das ist jetzt nicht unbedingt künstliche Intelligenz, sondern mehr „trail and error“, aber für die einfach Hindernis-Erkennung reicht es.

Apropos Hindernis: die Hindernisse müssen schon mindestens gut einen Zentimeter hoch sein, sonst tastet der Hexbug mit seinen Fühler bauartbedingt einfach drüber. Mit seinen sechs Beinen kann er sich recht gut fort bewegen, allerdings darf der Untergrund nicht mit „gemeinen Dingen“ wie Folien oder ähnlichem bedeckt sein, je nachdem wie und in welcher Kombination (z.B. mehrere Folien übereinander) diese dort liegen, kommt der Hexbug dann hier nicht weiter, weil seinen kleinen Gummi-Füßchen keinen Halt finden.

Etwas problematisch sind auch Tischkanten. Nähert sich der Hexbug nämlich einer Kante, registriert er diese nicht, sondern läuft einfach munter weiter. Auf der einen Seite verständlich, immerhin melden seine Fühler kein Hinternis, andererseits natürlich fatal für den kleinen Roboter. 😉
Aber: der kleine Kerl verfügt ja noch über Geräuschsensoren. Möchte man ihn also vor einem Sturz bewahren, klatscht man einfach laut in die Hände. Dieses Geräusch wird vom Hexbug registriert und er ändert seine Richtung. Man muss aber schon recht laut klatschen, ein leises Schnippen mit den Fingern reicht zum Beispiel nicht.

Hier noch ein kleines Video vom „Roboter-Käfer“:

Insgesamt ein recht nettes Spielzeug. Jetzt nicht unbedingt ein Teil, mit dem man jeden Tag stundenlang spielen möchte, aber den ein oder anderen Hindernisparcour kann man ab und zu mal aufbauen und den Hexbug losschicken. Und es ist ein nettes Geschenk für Nerds und Geeks. Eventuell kann man ja auch aufwändigere „Hindernisstrecken“ aufbauen die von mehreren Hexbugs bewältigt werden müssen und so einen kleinen Wettbewerb unter den Hexbug-Besitzern veranstalten. Der Phantasie sind da sicherlich keine Grenzen gesetzt.

Den Hexbug gibt es (zum Beispiel) bei getdigital.de zu kaufen. Neben dem hier vorgestellten Hexbug gibt es auch noch ein paar andere Versionen mit weiteren Fähigkeiten.

P.S.: Auch wenn das Testmuster von getdigital.de zur Verfügung gestellt wurde, hat die Firma keinen Einfluß auf dieses Blog-Posting. Einzige Bedingung war ein Link auf die getdigital-Seite. 

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