Angespielt: Lara Croft and the Guardian of Light

Lara Croft, Hauptdarstellerin der Tombraider-Spiele, ist mal wieder auf archäologischer Entdeckungstour.

Zusammen mit Totec, dem „Wächter des Lichts“, versucht Lara den geflohenen Oberbösewicht dingfest zu machen (das war die Extrem-Zusammenfassung der Hintergrundgeschichte).

„Zusammen“ ist das richtige Stichwort:
Kooperation wird bei diesem Spiel groß geschrieben und am meisten Spass macht es im Koop-Modus mit einem Mitspieler.
Der eine steuert Lara, der andere hat Totec unter Kontrolle.

Allerdings gibt es den Koop-Modus bis jetzt nur offline, die Online-Variante soll aber noch nachgeliefert werden.

Auch am Leveldesign merkt man, dass das Spiel eindeutig auf den Koop-Modus ausgelegt ist und man die verschiedenen Fähigkeiten der beiden Charaktere kombinieren muss.
Spielt man das Spiel komplett alleine, taucht Totec ab und zu mal vom Computer gesteuert auf. So wirklich rund wirken die Gelegenheitsauftritte des Maya-Kriegers allerdings nicht.
Also lieber zusammen mit einem zweiten Spieler zusammen zocken… 😉

Hauptziel des Spiels ist es natürlich, den Bösewicht zu schnappen.
Allerdings gibt es dann in jedem Level nochmal kleinere Aufgaben die einem Bonusgegenstände und Charakter-Powerups, wenn man diese erfolgreich erledigt.
Um wirklich alle Ziele erreichen zu können, muss man das Spiel bzw. das Level sicherlich mehrmals spielen, da man z.B. die ganzen Aufgaben mit Zeitvorgabe beim ersten Spielen sicherlich nicht schafft, wenn man das Level zum ersten Mal spielt.

Story und Rätsel sind jetzt nicht besonders aufwendig gestaltet, sind aber ganz nett gemacht.
Hardcore-Gamer werden sicherlich unterfordert sein, aber trotzdem ihren Spass haben.
Anfänger und Durchschnitts-Spieler hingegen werden sicherlich voll auf ihre Kosten kommen und auch an der ein oder anderen Stelle ein bisschen länger rumprobieren.

Optisch wirkt das Spiel rund, die Grafik ist sehr gut und das Maya-Setting kommt glaubhaft rüber.
Zwischensequenzen in denen die Story weiter erzählt wird gibt es natürlich auch, sogar mit Deutscher Synchronisation.

Allerding gibt es bei der Kamera eine kleine Änderung zu den „normalen“ Tombraider-Spielen:
Diesesmal steuert man die Figur(en) nicht aus der Third-Person-Perspektive, sondern isometrisch von oben. Macht ja auch Sinn, wenn man zu zweit spielt. 😉

Die Kamera zoomt zwar je nach Spielgeschehen näher ran oder weiter weg, aber frei positionierbar ist sie leider nicht.
Aber in der Regel klappt das mit der Kamera ganz gut, schwerwiegende Kamerafehler sind mir bis jetzt nicht aufgefallen.

An die Steuerung gewöhnt man sich auch schnell:
Lara (bzw. Totec) an sich wird mit dem linken Stick bewegt, gezielt wird mit dem rechten Stick.

Fazit:
Das Spiel ist einfacher und actionreicher als die „richtigen“ Tombraider-Spiele.
Aber gerade dieser Style sagt mir mehr zu, eigentlich bin ich ein Tombraider-Muffel und konnte bisher mit der Tombraider-Serie nicht so viel anfangen.

Für 1200 MS-Points bekommt man ein gut gemachtes Spiel, perfekt für die ein oder andere Multiplayer-Session.
Mich persönlich stört der (noch) fehlende Online-Koop-Modus nicht soooo sehr, da meine Frau ebenfalls begeisterte Lara-Zockerin ist, aber ich kann verstehen, dass manche mit dem Kauf noch warten, bis der Online-Koop-Modus verfügbar ist.

Wer sich nicht ganz sicher ist, ob diese Art von Lara ihm Spass macht, kann ja vorher die kostenlose Demo anspielen.

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