flattr.com – Die soziale Micropayment-Plattform für Blogs & Co.?

Ich hatte mich schon vor einiger Zeit bei flattr.com zum Beta-Test angemeldet – heute kam dann endlich die Einladung.

Doch: Was ist eigentlich dieses „Flattr„?

Kurz gesagt:
Die Leute von flattr.com (unter anderem Peter Sunde, PirateBay-Gründer) möchten Internetusern die Möglichkeit geben, sich auf einfache Art und Weise mit einem kleinen Obulus bei Internetseiten-Betreibern zu bedanken, wenn einem deren Webinhalte gefallen oder geholfen haben.

Dazu lädt man einfach sein flattr-Konto (mindestens 2,- Euro im Monat(mittlerweile nicht mehr nötig!)) auf und klickt auf den flattr-Button wenn einem z.B. ein Blogbeitrag, ein Video, eine Software oder ähnliches gefällt.

Beispiele:

  • Dir hat z.B. ein Photoshop-Tutorial weiter geholfen? Drück‘ den flattr-Button!
  • Ein Produkt-Test auf einem Blog hat dir deine Kaufentscheidung erleichtert? Oder dich sogar vor einem Fehlkauf bewahrt? Drück‘ den flattr-Button!

Jeder dieser Klicks wird gezählt und am Ende des Monats wird das Geld unter allen vergebenen Klicks aufgeteilt.

Man verteilt quasi „Anteile“ an die Leute, die „wertvolle“ Inhalte ins Internet stellen.
Je „wertvoller“ der Inhalt, desto mehr Geld wird an den Macher ausgeteilt.

Das flattr-System setzt also darauf, dass Leute freiwillig ein bisschen für gute Inhalte im Internet zahlen, auch wenn die, die den Inhalt bereit stellen, dies primär machen ohne dafür Geld zu verlangen.

Und ich bin der Meinung, dass diese Idee durchaus funktionieren könnte.
Ich habe in den letzten Jahren schon diverse Foren und Internetseiten mit einem gewissen Betrag unterstützt.
Zum einen, damit die Projekte weiter laufen, zum anderen aber auch, um den jeweiligen Betreibern zu zeigen, dass ihre Arbeit geschätzt wird.

In den meisten Fällen per Paypal-Zahlung, in wenigen Fällen auch per normaler Überweisung.
Doch dies ist alles mit einem gewissen Aufwand verbunden:
Man braucht die Bankdaten oder zumindest die Paypal-Adresse des entsprechenden Seitenbetreibers, man muss den Betrag eingeben, Verwendungszweck usw.
Viele schreckt dies ab, auch wenn das Ganze in Zeiten von Online-Banking & Co. im Prinzip keine große Sache mehr ist.

Mit flattr ist es nur ein *Klick* – und man hat einen kleinen Obulus gespendet.

Es wäre eine feine Sache, wenn sich flattr und die Idee dahinter durchsetzen würde.

Ich werde meinen Beitrag auf jeden Fall leisten und habe bereits die ersten Seiten „geflattrt“.

Hier noch der Link zur flattr-Seite -> flattr.com (momentan noch Beta-Phase, nur mit Einladung. Aber man kann sich auf eine Warteliste setzen lassen).

P.S.: indanett.de kann ab sofort auch „geflattrt“ werden. 😉

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Flattr ab sofort ohne Invite/Einladung nutzbar – Ein Blog über die schöne Welt der Unterhaltungselektronik

  2. Pingback: SuperFav – Favs werden zu Flattr-Klicks | indanett.de – Nicos Multimedia-Blog

  3. Pingback: EinfachMalGetestet.de nun auch mit Flattr-Buttons | EinfachMalGetestet.de

  4. Pingback: Flattr mit Twitter, ADN, Instagram usw. verbinden und so Favs und Likes in Flattr-Klicks verwandeln › indanett.de - Nicos Multimedia-Blog

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