WhatsApp: Datenweitergabe an Facebook widersprechen

WhatsApp-Grafik

WhatsApp ist seit dem Jahr 2014 Teil der Facebook-Gruppe. Lange haben Datenschützer und WhatsApp-User davor gewarnt, dass die Daten von Facebook und WhatsApp gesammelt und abgeglichen, beziehungsweise zusammengelegt werden.

Mit den neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien wird genau das jetzt Realität. Bis zum 25. September 2016 muss man diesen Nutzungsbedingungen zustimmen, wenn man WhatsApp weiter nutzen möchte.

Whatsapp-Nutzungsbedinungen 2016

Das Teilen der WhatsApp-Account-Informationen mit Facebook ausschalten

Aber, gut versteckt, kann man einen kleinen „Schalter“ betätigen, um das Teilen der WhatsApp-Account-Informationen mit Facebook auszuschalten. Bevor man den neuen WhatsApp-Nutzungsbedingungen zustimmt, muss man diese Option ausschalten, damit die Informationen nicht geteilt werden. An diesen Schalter kommst du, wenn du auf den kleinen „Nach oben“-Pfeil vor dem „Lesen sie mehr über…“, zu sehen im oberen Screenshot. Nach einem Klick kommt man auf folgenden Screen:

 

WhatsApp-Account-Information mit Facebook teilen

Hier im Screenshot ist das Teilen der Informationen mit Facebook noch aktiviert. Also schnell ausschalten, bevor man unten auf „Zustimmen“ tippt. 😉

Hat man im Eifer des Gefechtes zu schnell auf „Zustimmen“ geklickt, kann man bis zum 26. September 2016 auch noch nachträglich widersprechen. Das geht in der WhatsApp-App unter Einstellungen > Account > Meine Account-Info teilen – dort musst du dann entsprechend die Option ausschalten. Dies kann man jedoch nur einmal machen. Ist die Option einmal ausgeschaltet, verschwindet das Feld.

Informationen sammelt Facebook trotzdem

Kleiner Wermutstropfen: auch wenn Facebook die Daten nicht dafür nutzt um personalisiertere Werbung für dich zu erstellen, werden die ganzen Daten trotzdem intern gesammelt.

Unter Umständen teilen wir Informationen über dich mit unserer Unternehmensgruppe, um deren Aktivitäten zu erleichtern, zu unterstützen und zu integrieren und um unsere Dienste zu verbessern.

(siehe auch folgende Facebook-Info-Seite)

Deshalb ist es vielleicht nicht schlecht, einen anderen Messenger zu nutzen, zum Beispiel Threema.

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