Warum haben Kurierdienste nie Wechselgeld dabei?

Ich betreibe einen kleine Videospiele-Laden und bekomme des öfteren Nachnahme-Sendungen zugesendet.
Man nimmt also das gewünschte Paket in Empfang und zahlt eine Summe X an den Kurierfahrer, der das Geld dann an den entsprechenden Versender weiterleitet.
Soweit ja in der Theorie eine feine Sache.

Einen Haken hat das Ganze aber:
Die Fahrer haben irgendwie nie Wechselgeld dabei!!
Egal ob UPS, GLS, DHL oder sonst irgendein Kurierdienst.
Jedesmal wenn man bezahlt kommt die obligatorische Frage:
„Haben Sie es nicht passend“?

Gerade heute wieder erlebt:
Ich sollte 244,64 Cent zahlen.
Und der Fahrer war nicht in der Lage, mir die 36 Cent zurückzugeben (ich hatte es „gewagt“, 245 Euro hinzulegen und hatte eigentlich damit gerechnet, dass es klappen sollte).
Ist es denn so schwer, eine ausreichende Menge an Kleingeld mitzuhaben?
Immerhin bieten die Firmen ja den Service „Nachnahme“ an und man zahlt dafür Extra.

Und dann ist es ja nicht zuviel verlangt, dass der Fahrer eine gewisse Summe an Wechselgeld dabei hat.
Er muss ja keine 20 kg Münzgeld durch die Gegend kutschieren, aber das man mal ein oder zwei Euro (oder oft auch nur ein paar Cent) zurückbekommt, sollte ja kein Problem sein.

4 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. wieviel wechselgeld sollen die fahrer mitnehmenß am besten 1000 euro in 1 cent stücken damit mann immer passend wechseln kann??!
    denken können sie nich oder? is ja wohl klar das mann nich immer wechseln kann.
    wenn mann sich was bestellt für 244,64 dann weis mann das mann 244,64 bereitzuhalten hat
    der fahrer ist keine bank und kein pizzaservice die genug geld immer bei sich wechseln können!!!
    SELBER SCHULD

  2. @funifun OK dann sollen sie sicha auch nicht beschweren wenn ich dem Fahrer 3 € in ausschlieslich 1 und 2 cent stücken gebe da ich die noch in meiner spar“flasche“ habe denn „ICH“ bin auch keine bank oder pizzalieferant ich bin der zahlende Kunde und Geld habe ich“ausreichend“ am mann!

  3. @Joe: Ich musste heute eine teure Expresssendung wieder mitgeben weil der unfreundliche „Bote“ nicht wechseln konnte. Ich hatte Geld aber nun gut, das wollten die nicht. Du hast mich auf eine schöne Idee gebracht! Ich werde das Paket erneut zustellen lassen und die 26,25 Euro Zollgebühren in einem kleinen Jütesäckchen gefüllt mit kupfernen Münzen weiter geben. Dieser Affe wollte doch wirklich, das ich meine Nachbarn rausklingele, sodass diese dann wechseln können. Beim nächsten mal wird er dann schön Geld zählen dürfen, er darf sich im Treppenhaus auch gerne breit machen. Ich soll Zeit haben? Hoffe die hat er auch.

  4. Einfach unmöglich, dann sollte es auch möglich sein den Betrag abzurunden. Dhl konnte immer wechseln. Ein Wechselgeld bis zum nächsten aufgerundeten Hunderter sollte schon möglich sein. Einfach nur sehr schlechter Service. Außerdem kann man sich den Lieferer nicht aussuchen (in diesen Fall jedenfalls nicht)

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